Der Tag, an dem ich die Kontrolle abgab und meine Souveränität wählte: Wie ich mich für mich entschied
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Der Tag, an dem ich aufgehört habe zu funktionieren: Wie ich mich wirklich für mich entschieden habe
Wann hast du das letzte Mal eine Entscheidung getroffen, die sich für alle anderen falsch angefühlt hat – aber für dich absolut alternativlos gewesen ist? Als ich die Einladung von Lisa Rath zu ihrer Blogparade „Ein Moment, in dem ich mich für mich entschieden habe“ gesehen habe, hat es mich sofort wieder in meine eigene Geschichte zurückkatapultiert.
Sich für sich selbst zu entscheiden, ist in den seltensten Fällen ein romantischer Moment. Es ist meistens leise und unglaublich spontan und verlangt von dir, dass du etwas loslässt, das dir jahrelang Sicherheit gegeben hat. Und dieser Gedanke ist wirklich in Real Life da, man kann sich das vorher gar nicht vorstellen – auch ich konnte mir diese absolute Sicherheit, dass ich kündigen möchte, vorher nicht vorstellen.
Vom Verstand ins Vertrauen
Nach außen hin hat also alles gestimmt. Aber tief in mir habe ich irgendwann gespürt: Wenn ich hier bleibe, passe ich mich immer weiter an etwas an, das gar nicht mehr meine Wahrheit ist. Meine eigentliche Gabe – meine Intuition, das Arbeiten mit Astro-Tarot und das Lesen energetischer Felder – hat in diesem engen Korsett einfach keinen Platz gehabt.
Ich war damals auch schon auf Insta aktiv und hab gesehen, dass es ein Leben außerhalb der Schule auch noch gibt. Zwischen Unterrichtsvorbereitungen, Konferenzen und Verwaltungstätigkeiten bin ich gedanklich immer öfter in eine Welt abgetaucht, die viel weiter war als der Lehrplan. Ich habe gemerkt, wie sehr mich die Themen Ausrichtung, Energie und Astrologie faszinieren und wie sehr ich dort wirklich im Element bin.
Der Moment der Entscheidung ist diese eine, glasklare Erkenntnis an einem ganz normalen Tag gewesen: Ich kann nicht länger versuchen, in Räume zu passen, aus denen ich längst herausgewachsen bin. Für mich hat es sich im Kopf so angefühlt, als wäre mein Auftrag dort einfach fertig gewesen.
Der Schritt ins Ungewisse – und in die eigene Freiheit
Ich hab dann gekündigt. Ich habe die vermeintliche Sicherheit abgelegt und bin den Schritt in meine Selbstständigkeit gegangen – als Personal Witch, als Mentorin, ganz ohne Ausreden und ohne mich noch länger zu erklären.
Im Außen gab es im ersten Moment natürlich Unverständnis. Wer gibt schon eine beamtenähnliche Sicherheit, den Status als Schulleiterin und eine geordnete Laufbahn auf, um in ein Feld zu gehen, das viele erst gar nicht greifen können? Aber für mich gab es kein Zurück mehr.
Den Job, den ich jetzt mache, hat es vorher nicht gegeben. Für mich war es immer so, als würde es nur diese eine Bandbreite an Jobs geben, die man so im Laufe des Lebens kennengelernt hat. Der Schritt in die Selbstständigkeit hat mir einen komplett neuen Horizont eröffnet. Plötzlich war da kein System mehr, das mir vorgegeben hat, wie weit ich denken oder wie ich arbeiten darf.
Was passiert, wenn du deine eigenen Grenzen setzt (Die Astro-Theorie dahinter)
Astrologisch gesehen sind das genau die Momente, in denen wir alte Masken verbrennen. Solche gewaltigen Entscheidungen passieren nämlich selten einfach so aus dem Nichts – da haben im Hintergrund fast immer Saturn, Pluto oder Uranus ihre Finger im Spiel:
- Saturn-Energie: Saturn ist der absolute Realitäts-Check im Universum. Er stellt dir ungefiltert die Frage: Ziehst du jetzt endlich klare Grenzen und übernimmst die Verantwortung für dich selbst, oder bleibst du aus Bequemlichkeit in einem System hängen, das dir gar nicht mehr gut tut? Mein Schritt aus der Schulleitung war mein persönlicher Saturn-Test – endlich meine eigene Autorität zu werden.
- Pluto-Transformation: Pluto ist dafür da, altes Zeug radikal zu verbrennen. Er reißt Rollenbilder ein, in die du dich jahrelang reingepresst hast, damit dein echtes Potenzial überhaupt erst Platz bekommt.
- Uranus-Befreiung: Uranus bringt dir diesen plötzlichen Blitz der Erkenntnis und den Mut, veraltete Strukturen von heute auf morgen komplett über den Haufen zu werfen.
Es erfordert Mut, den Erwartungen anderer nicht mehr zu entsprechen. Aber in dem Augenblick, in dem du aufhörst zu funktionieren und dich klar abgrenzt, dreht sich das gesamte System.
Sich für sich selbst zu entscheiden bedeutet nicht, dass danach nie wieder Zweifel kommen. Es bedeutet aber, dass du dir die Verantwortung für dein eigenes Leben zurückholst. Dass du deine eigene Autorität wirst. Dass du da durch musst. Dass du Unmögliches möglich machen kannst.
Heute zeige ich selbstständigen Frauen und Unternehmerinnen, wie sie exakt diesen Wechsel machen: Weg vom Überfordern und Erfüllen fremder Systeme (vor allem Systemen, die nicht mehr zu einem passen), hin zu einem Business, das auf der eigenen astrologischen Signatur aufbaut.
Journaling-Impulse: Wie entscheidest du dich für dich selbst?
Nimm dir dein Journal und erlaube dir, diese Fragen ohne Zensur deines Verstandes zu beantworten:
- Woran erkenne ich, dass ich in meinem aktuellen Job oder Business nur noch funktioniere, statt wirklich zu leben?
- Wie treffe ich schwere Entscheidungen – vertraue ich meiner Intuition oder passe ich mich noch dem Außen an?
- Wie löse ich mich von den Erwartungen anderer Menschen, um meiner eigenen Wahrheit zu folgen?
- Wie finde ich den Mut, mein eigenes Business nach meinen ganz eigenen Regeln aufzubauen?
- Was ist der Unterschied zwischen einer rein Verstandes-getriebenen Entscheidung und meinem echten Bauchgefühl?
Bist du bereit für deinen eigenen Schritt?
Lass uns gemeinsam schauen, wo du noch funktionierst und wie du deine eigene Kraft im Business verankerst.
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